Das Argument mit den Verkaufszahlen ist schon etwas schwabbelig. Sie können auch einfach keinen Kopierschutz nehmen und werden sehen, dass die Verkaufszahlen in der ersten Woche am höchsten sind
Mehrere Accounts sind nunmal bei STEAM verboten. Auch die Weitergabe ist untersagt... Und dass die Herren nach einer Sperrung wenig gesprächsfreudig sind, sollte auch klar sein. Da kann man noch so sehr Recht haben, Recht kriegen wird man wohl nicht.
Sie merken hoffentlich, dass dieser Vorschlag gegen die EULA von STEAM verstößt und man somit immer unter dem Damoklesschwert der Sperrung zockt.
Dass die Nutzung von STEAM auch seine Vorteile hat, bestreite ich nicht. Da wir uns einig sind, dass der 'Kopierschutz' zeitlich begrenzt ist, bleibt die Frage offen, wie man nun noch Kontenbindung rechtfertigen kann. Ich bin nicht dagegen, dass sie ihr Produkt über STEAM vertreiben. Warum es aber zwingend erforderlich ist, darauf habe ich seit der Einführung von STEAM noch keine befriedigende Antwort erhalten (und deshalb auch keinen Account)
Zum Thema PC-Spielemarkt in Deutschland. Wenn der so heikel ist, warum entwickelt ihr Arbeitgeber dann nicht BiA für die Konsole? Wird unter Anderem daran liegen, dass die Vorstellung, BiA mit Gamepad zu zocken, zu großem Gelächter führt. Abgesehen davon scheint der PC-Kunde noch zahlungskräftig genug zu sein. Oder warum wird fleißig weiter an neuen PC-Spielen gefrickelt?
Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, dass Kundeninteresse an DRM-freien Spielen sei gering, sollte mal einen Blick auf theorigin.de werfen (Links sind erlaubt?). Über 300000 Aufrufe in zwei Monaten. Also wenn da kein Kaufpotential besteht...
Also direkt mal die Frage: Warum soll ich dieses Produkt kaufen, dass ich an ein Konto binden muss, dass ich nicht weiterverkaufen kann und dass mir jederzeit gesperrt werden kann?